I WILL FASNACHT!
Seit 1982 sorgt die Interessengemeinschaft Weissenhorner Fasnacht - kurz die IWF - dafür, dass das Brauchtum der Fasnacht in Weissenhorn lebendig bleibt. Doch die Wurzeln der Fasnacht reichen noch viel weiter zurück: Es gibt erste Hinweise, das schon um das Jahr 1832 ein sogenanntes Maskengehen in der Stadt Weißenhorn stattfand. Schon 1886 engagierten sich Vereine am Faschingsdienstag und um 1898 brachte die „Humoristische und Carnevalistische Fasnachtsvereinigung“ die Menschen zum Feiern. In den 1930er Jahren setzte die Gruppierung „Eulalia“ diese Tradition fort und organisierte bis zum Zweiten Weltkrieg Faschingsumzüge.
Heute ist die IWF nicht nur für den großen Umzug am Fasnachtsdienstag bekannt, sondern auch für ihre über 15 Veranstaltungen und Bälle für alle Altersgruppen. Ein Highlight ist der große IWF-Ball am Fasnachtssamstag – ein festes Datum für alle Weissenhorner. Auch unser Kultball, die „Erfindermesse“ begeistert jedes Jahr mit kreativen Erfindungen und Ideen das Publikum. Seit dem Jahr 2000 gehört der Narrenbaum im Schtädtle fest zur Weissenhorner Fasnacht – ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit von Stadt und Fasnacht. Auch der noch junge Fasnachtsgottesdienst hat sich inzwischen etabliert und ist aus dem Fasnachtsprogramm kaum mehr wegzudenken.
Ob in der Narrenzunft D'r Eschagore, bei der Narrenzunft Weissenhorner Schelmenschinder, im Fanfarenzug Fuggerstadt Weissenhorn oder bei den Weissahoarer Giggalesbronzern – die Interessengemeinschaft Weissenhorner Fasnacht mit knapp 700 Mitgliedern hat hier eine lange Tradition und ist fester Bestandteil des jährlichen Brauchtums.

Die Fasnachtszeitung – Unser Narrenecho
Die Zeitung, die jedes Jahr speziell zur Faschingszeit erscheint, hat eine lange Tradition. Bereits 1898 erschien erstmals ein Narrenblatt mit dem Titel „Radikal-ridiküle, humoristisch-satirische Faschings-Zeitung“. Im Jahr 1930 folgte die „Weißenhorner Karneval=Zeitung“ und ab 1938 die „Eulalia-Zeitung“.
Ab den 1970er-Jahren war das „NARRENECHO“, so wie es jeder kennt, fester Bestandteil der Fasnacht. Seit 1982 erscheint die Zeitung unter der Regie der IWF.
Die Inhalte stammen traditionell von den kreativen und humorvollen Bürgern Weissenhorns. Lustige Ereignisse und Anekdoten werden von aufmerksamen Einwohnern festgehalten, fotografiert und an die Redaktion weitergeleitet. Diese sammelt die Beiträge, recherchiert gegebenenfalls weiter, ergänzt sie mit Karikaturen und stellt so die jährliche Ausgabe zusammen.
Früher wurde alles von Hand geschrieben, gezeichnet und kopiert. Später kamen Schreibmaschinen zum Einsatz und das Layout wurde „geklebt“, also im Originalformat vorbereitet und an die Druckerei übergeben. Heute entsteht die Zeitung komplett digital.

🔥🎭🎺 Zicke-Zacke Zicke-Zacke – Hoi! Hoi! Hoi! 🍻🎉🥁